Wildniswind
2024-01-14T16:27:13.639Z
Ich hatte vorher schon länger mit diesem Lehrgang geliebäugelt und bin total froh, dass ich mich dafür entschieden habe.Ja, es war auch ganz schön Arbeit. Aber eine, die unheimlich viel Spaß macht: Ich habe so viel Spannendes entdeckt, neue Fähigkeiten gelernt, ziemlich abgefahrene Sachen ausprobiert (ein Täschchen aus Birkenrinde genäht, Waschmittel aus Efeu hergestellt, in Wildschweinkacke herumgewühlt...), Leckeres aus der wilden Küche gezaubert, hatte berührende Tierbegegnungen und und und. Ich bin Paula und Miriam sehr dankbar, dass sie diese Form der Vermittlung entwickelt haben! Es wäre mir nämlich nicht möglich gewesen, mehrere Wochenenden frei zunehmen, um eine Wildnispädagogik-Schulung in Präsenz zu absolvieren. Auch wenn ich mir zwischendurch mal Pausen genommen habe, weil im Alltag viel los war, so habe ich jeden Montag mit Spannung die Art der Woche und die wildnispädagogischen Informationen aus dem Rucksack für Naturverbindung erwartet.Die Impulse zu den Arten sind sehr vielfältig, da ist für jede und jeden was dabei. Die Sprache, die die beiden verwenden, in den E-Mails, Insta-Posts und in ihren Materialien ist so liebevoll und besonders. Es ist nicht einfach nur eine Anleitung, eine Erklärung oder ein Impuls, sondern es sind Worte, die Lust machen, denen man die Wertschätzung für die Natur anmerkt und die auf Augenhöhe mit den Leser*innen sind. Das gilt auch für die liebevollen Zeichnungen!Nach meinem Windie-Jahr kann ich wirklich sagen: Draußen ist mein Zuhause. Ich fühle mich eingebunden, als Teil der Natur.